Michael Arrington von Techcrunch.com über Start-Ups

by admin 4. July 2007 21:42

Auf der "The Future of Web Apps" Konferenz, auf der unter anderem auch Jeffrey Veen von Google, Kevin Rose von digg, Cal Henderson von Flickr und Tom Coates von Yahoo sprachen, hielt auch der Gründer und hauptsächliche Schreiber von techcrunch.com, Michael Arrington, einen Vortrag. Techcrunch.com Heute als Guru für Web Applikationen bekannt, geliebt und gefürchtet, ging Michael Arrington seinem Hobby nach, über Start-Ups von Web Applikationen zu schreiben und startete die Seite techcrunch.com. Heute verfügt sein blog über atemberaubende 430.000 Abonennten und ist maßgeblich an dem Erfolg oder Misserfolg von neuen Web Applikationen beteiligt. Da Arrington sich 15 Stunden am Tag mit Web Applikationen beschäftigt, sollte sich da einiges an Know-How angesammelt haben, was den Erfolg oder Misserfolg von Applikationen anbelangt. Wie macht man es richtig? Das wohl zentralste Kriterium für eine erfolgreiche Web Applikation, so Arrington, sei, ob sie herausrage. Das klingt einfach, was jedoch dahinter steckt ist der Umstand, dass es nicht reicht, eine gute Anwendung zu bauen (oder gar nachzubauen), die unter funktionalen und ästethischen Gesichtspunkt bestehen kann. Der Standard, dass man seinen Beruf lieben muss, fehlt auch bei Arrington nicht, wobei ich denke, dass es für das Web noch viel eher gilt, als für "normale" Geschäfte, da die Konkurenz tatsächlich global ist. Ein tatsächlich guter Tipp für eine Applikation ist, "Reibung im Prozess zu minimieren". Wenn deine Applikation Arbeit verringert, Abläufe vereinfacht, Zeit und Geld spart, wird sie sich sicher durchsetzen. Was sind typische Fehler? Arrington berichtet von überfinanzierten Applikationen, zu großen Versprechungen, die nicht eingehalten werden können, features, die keinen Sinn ergeben (squidoo.com). Er empfiehlt darüber hinaus, möglichst klein anzufangen, nicht überzufinanzieren und zu schauen, wie sich das Unternehmen entwickelt. Auch auf der persönlichen Ebene gibt es genug Bespiele, dass Start-Ups auseinanderbrechen, weil das Team sich zerstritten hat. Die Anforderung, stets ein funktionierende Einkommens-Modell zu haben, hinterfragt Arrington: youtube.com als wohl erfolgreichster Vertreter dieser Gruppe. Fazit "Wenn du glaubst, du kannst flickr schlagen, dann tu es!" ;) "The Future of Web Apps" Neben Michael Arringtons Rede gibt es auf der Seite zu dem Kongress noch andere hörenswerte Beiträge zum Thema Web Applikationen, Start-Ups, Iteration, Software-Entwicklung, Features, etc. Definitiv lohnenswert. andrej.

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